Vertrag über die Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag (AVV)
nach Art. 28 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) – für die Nutzung von „Werksbüro"
Vertragsparteien
Verantwortlicher („Betrieb")
laut Anmeldung
laut Anmeldung
vertreten durch laut Anmeldung
Kontakt für Datenschutzfragen: laut Anmeldung
Auftragsverarbeiter („OsAI")
Osman Öztopcu, handelnd unter „OsAI — KI-Beratung & Entwicklung" (Einzelunternehmen)
Karolingerstraße 55, 70736 Fellbach, Deutschland
E-Mail: kontakt@werksbuero.de · Telefon: +49 173 1956617
Kontakt für Datenschutzfragen: datenschutz@werksbuero.de
Präambel
Der Betrieb nutzt die Software „Werksbüro" (im Folgenden „App") von OsAI, um Angebote, Aufträge, Auftragsbestätigungen, Rechnungen und Mahnungen zu erstellen, zu verwalten und an seine Kundinnen und Kunden zu übermitteln. Grundlage ist der Nutzungsvertrag vom laut Anmeldung einschließlich der Nutzungsbedingungen (AGB) bzw. der Pilot-Vereinbarung vom laut Anmeldung (zusammen „Hauptvertrag").
Dabei verarbeitet OsAI personenbezogene Daten, für die der Betrieb verantwortlich ist. Dieser Vertrag regelt die Pflichten beider Seiten zum Datenschutz. Er gilt für alle Tätigkeiten, bei denen OsAI oder von OsAI eingesetzte Unterauftragsverarbeiter mit diesen Daten in Berührung kommen.
§ 1 Gegenstand und Dauer
- 1.
Gegenstand: Bereitstellung, Betrieb, Wartung und Support der App als Online-Dienst (Software as a Service), einschließlich Datenspeicherung, KI-gestützter Erstellung von Angebotsentwürfen, Speicherung von Fotos, digitaler Annahme von Angeboten per Link und – sobald eingerichtet – E-Mail-Versand von Belegen.
- 2.
Dauer: Dieser Vertrag gilt, solange der Hauptvertrag läuft. Er endet nicht vor der vollständigen Rückgabe bzw. Löschung der Daten nach § 10.
- 3.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt. Ein schwerer Verstoß gegen diesen Vertrag oder gegen Datenschutzrecht berechtigt beide Seiten zur außerordentlichen Kündigung des Hauptvertrags.
§ 2 Art und Zweck der Verarbeitung, Datenkategorien, Betroffene
2.1 Art der Verarbeitung
Erheben (über Eingaben des Betriebs, über den Annahme-Link und über die Kundenmappe), Erfassen, Speichern, Ordnen, Anpassen, Auslesen, Abfragen, Verwenden, Übermitteln an Kundinnen und Kunden des Betriebs im Auftrag des Betriebs, Einschränken, Löschen.
2.2 Zwecke
| Nr. | Zweck | Beschreibung |
|---|
| Z1 | Kunden- und Belegverwaltung | Kundendaten, Angebote bis Rechnung und Mahnung, Nummernkreise, Storno, PDF und E-Rechnung (ZUGFeRD/XRechnung) |
| Z2 | KI-Angebotsentwurf | Sprachnotiz oder Text wird in einen Entwurf mit Positionen aus der Preisliste des Betriebs umgewandelt. Vorher entfernt ein regelbasierter Schutzfilter Namen, Anschriften, Telefonnummern, E-Mails und IBANs. Der Betrieb prüft und gibt jeden Entwurf selbst frei. |
| Z3 | Aufmaß und Fotos | Raummaße und Fotos der Arbeitsstelle zum Angebot; Fotos ohne Standort- und Gerätedaten (EXIF/GPS wird entfernt) |
| Z4 | Digitale Annahme | Kundin oder Kunde öffnet das Angebot über einen nicht erratbaren Link, wählt ggf. Variante und Zusatzleistungen und nimmt mit Eingabe des Namens an |
| Z5 | Versand | Versand von Belegen per E-Mail über einen Versanddienst (geplant) bzw. Erzeugung einer E-Mail-Datei zum Öffnen im eigenen Mailprogramm |
| Z6 | Eingangsrechnungen | Empfang, Anzeige und Ablage elektronischer Eingangsrechnungen (XML) |
| Z7 | Export | Export für den Steuerberater (DATEV-Format) und Datenexport des Betriebs |
| Z8 | Nachvollziehbarkeit | Protokoll steuerrelevanter Aktionen (Freigabe, Versand, Storno, Annahme usw.) nach GoBD |
| Z9 | Betrieb, Sicherheit, Support | Hosting, Datensicherung, Fehleranalyse, Missbrauchs- und Kostenschutz (Tageslimits), Support auf Anfrage des Betriebs |
| Z10 | Kundenmappe | Gemeinsame Seite je Auftrag zwischen Betrieb und Kundin oder Kunde, über einen nicht erratbaren Link: Nachrichten, Fotos, PDF-Dokumente, Sprachnachrichten mit automatischer Abschrift, Rückfragen und Antworten, Checklisten, Terminvorschläge und Antworten, Zeitleiste, Benachrichtigungen per E-Mail (ohne Nachrichtentext). Der Betrieb kann Inhalte seiner Kunden ausblenden. |
| Z11 | Deine KI | Regeln des Betriebs in eigenen Worten, gelernte Erfahrungswerte (Arbeitsminuten und Einkaufspreise je Leistung, Positionen, die bei passenden Aufträgen dazugehören) und Vorbilder (Positionen aus angenommenen eigenen Angeboten und aus eingelesenen alten Angeboten) gehen als Kontext in KI-Entwürfe des Betriebs. Gelernt wird nur auf Vorschlag mit Entscheidung des Betriebs; die Einträge sind jederzeit einseh-, änder- und löschbar. Namen, Anschriften, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und IBANs entfernt ein Schutzfilter vor dem Speichern; Regeln zu einzelnen Kundinnen oder Kunden sind nicht vorgesehen. Kein Training von KI-Modellen, nie betriebsübergreifend. |
| Z12 | Termine und Kalender | Termine am Beleg (Aufmaß, Ausführung, sonstiger Termin) und Einträge ohne Kunde (Termin, Urlaub, Berufsschule, abwesend) mit Datum, Uhrzeit oder ganztägig, Dauer, eingeteilten Personen des Betriebs und Notiz; Wochen-, Monats- und Team-Ansicht mit Hinweis auf Überschneidungen. Terminerinnerung: am Vortag gegen 17 Uhr eine E-Mail an die Kundin oder den Kunden (Art und Zeit des Termins, Ort, Rückweg zum Betrieb), nur wenn eine E-Mail-Adresse hinterlegt ist und der Betrieb die Erinnerung für den Termin nicht ausgeschaltet hat. Kalender-Abo: auf Wunsch einer Nutzerin oder eines Nutzers ein persönlicher, nicht erratbarer Link, über den ihr bzw. sein Kalenderprogramm die Termine (Titel, Kunde, Ort, Belegnummer, Antwort der Kundin oder des Kunden, Notiz) nur lesend abholt — 30 Tage zurück bis 365 Tage voraus, wahlweise nur die eigenen. Der Link wird nur als Prüfsumme gespeichert, lässt sich jederzeit ersetzen oder beenden und gilt nur, solange die Person zum Betrieb gehört. Keine KI. |
| Z13 | Zeiterfassung | Arbeitszeiten der Nutzerinnen und Nutzer des Betriebs: Beginn, Ende, Pause, optional Auftrag und Notiz — von Hand, als Satz („gestern 7–16 Uhr, 30 Min. Pause“, regelbasiert in der App gelesen, keine KI), mit Start/Stopp oder als Vorschlag aus dem Kalender. Wochen- und Monatssummen, Stundenzettel (PDF) und Tabelle (CSV), Übernahme der Stunden in die Nachkalkulation eines Auftrags. Hinweise zu Pausen und Höchstarbeitszeit (§§ 3, 4 ArbZG) berechnet die App nur zur Anzeige. Mitarbeitende sehen nur ihre eigenen Zeiten, der Inhaber die des ganzen Teams. Kein Standort, keine automatische Erfassung, keine Leistungs- oder Verhaltensbewertung. |
| Z14 | Einkaufspreise | Aus E-Rechnungen von Lieferanten im Eingang (Z6), aus Einkaufslisten (Excel/CSV) und aus Preislisten im DATANORM-Format, die der Betrieb einliest (DATANORM liest der Browser des Betriebs; übermittelt werden nur die Artikelzeilen, die Dateien werden nicht gespeichert; höchstens 1 Million Einträge je Betrieb): je Artikel Lieferant, Artikelnummer, Bezeichnung, Einheit, Netto-Einkaufspreis und Datum. Nutzung im KI-Angebotsentwurf (Verkaufspreis = Einkauf + Material-Aufschlag des Betriebs). Ohne Daten von Kundinnen und Kunden; nie an andere Betriebe, nicht im Preiswissen (§ 3 Abs. 5–7). |
2.3 Kategorien betroffener Personen
- Kundinnen und Kunden des Betriebs (Privat- und Geschäftskunden) sowie deren Ansprechpartner
- Personen, die ein Angebot über den Annahme-Link annehmen (können von der Kundin/dem Kunden abweichen)
- Nutzerinnen und Nutzer der App beim Betrieb (Inhaber, Mitarbeitende) — bei Kalender und Zeiterfassung auch als Beschäftigte des Betriebs (Termine, Abwesenheiten wie Urlaub oder Berufsschule, Arbeitszeiten)
- Lieferanten und sonstige Rechnungssteller des Betriebs (Eingangsrechnungen)
- Personen, die die Kundin oder der Kunde in die Kundenmappe einbezieht, etwa indem sie oder er den Link weitergibt (z. B. Mitbewohner, Vermieter, Hausverwaltung)
- Unbeabsichtigt: Personen, die in einer Sprachnotiz oder Sprachnachricht genannt werden, in einer Nachricht oder einem Dokument der Kundenmappe vorkommen oder auf einem Foto erkennbar sind
2.4 Kategorien personenbezogener Daten
- Kundenstammdaten: Art (privat/gewerblich), Anrede, Name bzw. Firma, Ansprechpartner, Anschrift, E-Mail, Telefon, USt-IdNr., freie Notiz
- Beleg- und Vertragsdaten: Belegart, Nummer, Datum, Titel, Gewerk, Positionen, Mengen, Preise, Summen, Steuerangaben, Bindefrist, Leistungszeitpunkt, Varianten, Anzahlung, Status (z. B. versendet, angenommen, bezahlt, storniert), Mahnstufe, unveränderbare Versionen freigegebener Belege
- Aufmaß: Raumbezeichnungen und Maße
- Fotos der Arbeitsstelle mit Beschriftung (ohne EXIF-/GPS-Daten)
- Annahmedaten: eingegebener Name, Zeitpunkt, gewählte Variante und Zusatzleistungen
- KI-Eingaben: Sprachnotiz des Betriebs für einen Angebotsentwurf (nur flüchtig zur Umwandlung, wird nicht gespeichert) oder Text; gespeichert wird nur das durch den Schutzfilter bereinigte Transkript sowie Modellname und Modus. Sprachnachrichten in der Kundenmappe werden dagegen gespeichert (siehe dort).
- Kundenmappe: Nachrichten von Betrieb und Kunde (mit Thema, Zeitpunkt, Vorname der schreibenden Person im Betrieb); Sprachnachrichten der Kunden und des Betriebs als Audiodatei (höchstens 2 Minuten) mit Abschrift, bei fremder Sprache auch die deutsche Fassung; Fotos (ohne EXIF-/GPS-Daten) und PDF-Dokumente, die Kunde oder Betrieb hochladen; Rückfragen des Betriebs und die Antworten; Checklisten mit Häkchen und Zeitpunkt; Terminvorschläge und Antworten („passt“ / „passt nicht“ mit Grund); Zeitleiste der Schritte; Vermerke über ausgeblendete Inhalte (Datum, Grund); Lese- und Öffnungszeitpunkte; Benachrichtigungen (Empfängeradresse, Zeitpunkt, ohne Nachrichtentext). Der Link-Code wird nur als Prüfsumme (Hash) gespeichert.
- Kalender: Termine am Beleg und Einträge ohne Kunde — Art (z. B. Aufmaß, Ausführung, Urlaub, Berufsschule, abwesend), Titel, Datum, Uhrzeit oder ganztägig, Dauer, eingeteilte Personen, Notiz, wer den Eintrag angelegt hat; Erinnerung ein/aus je Termin. Terminerinnerung: Beleg, Termin, Versandstatus und Zeitpunkt (die E-Mail selbst siehe „E-Mail-Daten“). Kalender-Abo: Nutzer-ID, Auswahl „nur meine Termine“, Zeitpunkt der Einrichtung und des letzten Abrufs; der Link nur als Prüfsumme (Hash).
- Arbeitszeiten (Zeiterfassung): Person (Nutzer-ID), Datum, Beginn, Ende, Pause, optional Auftrag und Notiz, Art der Erfassung (von Hand, Satz, Start/Stopp, Vorschlag aus dem Kalender), wer eingetragen hat, Zeitpunkte von Erfassung und Änderung.
- Nutzerdaten: E-Mail-Adresse, Passwort (nur als Hash beim Anmeldedienst), Nutzer-ID, Rolle, Betriebszuordnung, Anmeldezeitpunkte, technische Protokolle des Anmeldedienstes (u. a. IP-Adresse)
- Protokolldaten: Aktion, Zeitpunkt, Nutzer-ID, Beleg-ID, Details ohne Belegtext (Ausnahme: bei der Annahme wird der eingegebene Name mitprotokolliert)
- Nutzungszähler: Anzahl KI-Aufrufe und Audio-Sekunden je Betrieb und Tag
- Eingangsrechnungen: Original-XML (kann Name, Anschrift und Bankverbindung des Rechnungsstellers enthalten), Rechnungsnummer, Datum, Beträge, Positionen
- Einkaufspreise: Firmenname des Lieferanten (bei Einzelunternehmen ein Personenname), Artikelnummer, Bezeichnung, Einheit, Netto-Einkaufspreis und vorheriger Preis, Datum, Quelle (Rechnungsnummer bzw. Dateiname)
- E-Mail-Daten (sobald Versand eingerichtet): Empfängeradresse, Betreff, Text, Anhang
- Verbindungsdaten beim Aufruf der App, des Annahme-Links und der Kundenmappe: IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Browserkennung (Server-Protokolle der Dienstleister)
2.5 Besondere Kategorien
Die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten (Art. 9 DSGVO, z. B. Gesundheitsdaten) ist nicht vorgesehen. Der Betrieb achtet darauf, solche Angaben nicht in Freitextfelder, Positionstexte, Sprachnotizen oder Fotos aufzunehmen. Die Kundenmappe bittet Kundinnen und Kunden beim ersten Hochladen, keine Arzt- oder Pflegeunterlagen zu schicken. Lädt jemand solche Unterlagen trotzdem hoch, blendet der Betrieb sie aus oder löscht sie (§ 2.7). Hochgeladene PDF-Dokumente gehen nie an die KI; Fotos aus der Mappe nur, wenn der Betrieb sie für einen Angebotsentwurf auswählt und Fotos an die KI eingeschaltet hat.
2.6 Ort der Verarbeitung
Die Daten werden in der Europäischen Union gespeichert (Datenbank und Datei-Speicher in Frankfurt am Main). KI-Aufrufe erfolgen über einen regionalen Endpunkt in Frankfurt (europe-west3). Die Server-Funktionen laufen bei Vercel in Frankfurt (fra1, festgelegt in vercel.json). Die nächtliche Sicherungskopie der Dateien liegt bei Google Cloud Storage in Frankfurt (europe-west3). Eine Verarbeitung in Drittländern findet nur nach § 7 statt.
2.7 Löschfristen der Kundenmappe
Die App löscht in einem täglichen Lauf: (a) hochgeladene, aber nie abgeschickte Dateien nach 24 Stunden; (b) Inhalte, die der Betrieb ausgeblendet hat, 30 Tage nach dem Ausblenden endgültig (Text und Dateien; der Vermerk „ausgeblendet am …“ bleibt im Verlauf); (c) die ganze Mappe mit Nachrichten, Dateien, Karten, Zeitleiste und Benachrichtigungen 6 Jahre nach dem Ende des Kalenderjahres, in dem zuletzt etwas in ihr geschah. Belege (Angebote, Rechnungen) behalten ihre eigenen Fristen nach § 10 und dem Löschkonzept. Der Inhaber kann eine Mappe auch vorher löschen (ebenso mit dem Kunden): Hängt keine Rechnung und kein angenommenes Angebot daran, ist sie sofort endgültig gelöscht; sonst bleibt sie gesperrt und für niemanden sichtbar aufbewahrt (Art. 18 DSGVO) und wird nach Buchstabe (c) gelöscht. Die Dateien der Mappe sind Teil der nächtlichen Datei-Sicherung; eine gelöschte Datei bleibt dort höchstens 30 Tage als Vorversion.
§ 3 Weisungen
- 1.
OsAI verarbeitet die Daten nur auf dokumentierte Weisung des Betriebs (Art. 28 Abs. 3 lit. a DSGVO), auch bei Übermittlungen in Drittländer. Ausnahme: OsAI ist durch EU-Recht oder deutsches Recht zur Verarbeitung verpflichtet; dann teilt OsAI dies vorher mit, sofern das Gesetz es nicht verbietet.
- 2.
Die Weisungen ergeben sich abschließend aus diesem Vertrag, dem Hauptvertrag und der Bedienung der App durch den Betrieb (z. B. Anlegen, Versenden, Löschen). Weitere Weisungen erteilt der Betrieb in Textform (z. B. E-Mail) an die Kontaktadresse von OsAI. Mündliche Weisungen bestätigt der Betrieb unverzüglich in Textform.
- 3.
Weisungsberechtigte Personen: siehe Anlage 4. Änderungen teilen die Parteien einander in Textform mit.
- 4.
Hält OsAI eine Weisung für rechtswidrig, weist OsAI den Betrieb unverzüglich darauf hin (Art. 28 Abs. 3 Satz 3 DSGVO) und darf die Umsetzung aussetzen, bis der Betrieb die Weisung bestätigt oder ändert.
- 5.
OsAI verwendet die Daten nicht für eigene Zwecke, insbesondere nicht für Werbung und nicht zum Training von KI-Modellen. Ausnahmen regeln nur die Absätze 6 und 7.
- 6.
Preiswissen (nur mit Schalter): Schaltet der Inhaber in den Stammdaten „Preiswissen teilen" ein, weist der Betrieb OsAI damit an, aus Belegen, die er an Kunden verschickt hat, nur die Katalog-Position, den Einzelpreis netto, die Einheit, die ersten zwei Ziffern der eigenen Postleitzahl und den Zeitraum auszulesen und daraus nächtlich Marktpreise ohne Bezug zu einem Betrieb zu berechnen (Anonymisierung nach § 13a AGB: mindestens fünf Betriebe, ein Wert je Betrieb, nur Spanne). Daten der Kunden des Betriebs, Positionstexte, Mengen und Summen werden dafür nicht verwendet. Eine Kopie der Einzelpreise legt OsAI nicht an. Ausschalten beendet die Weisung; ab dem nächsten nächtlichen Lauf sind die Preise des Betriebs nicht mehr enthalten.
- 7.
Nutzungsstatistik: OsAI darf aus dem Protokoll der App zählen, welche Funktionen der Betrieb je Tag wie oft nutzt, und Kennzahlen daraus bilden (z. B. Anteil geänderter KI-Positionen, Zeit bis zum Versand). Die Zähler enthalten keine Daten der Kunden des Betriebs, keine Inhalte von Belegen und keine Angaben dazu, welche Person im Betrieb gehandelt hat. Für die Zähler ist OsAI selbst verantwortlich (Datenschutzerklärung der App); sie werden je Betrieb nach 90 Tagen zu Summen ohne Betriebsbezug zusammengefasst. Widerspricht der Betrieb (Schalter „Nutzungsstatistik" oder E-Mail), zählt OsAI ihn nicht mehr und löscht seine Zähler je Betrieb spätestens am folgenden Tag. Zähler für Abrechnung und Tagesgrenzen (Anzahl KI-Aufrufe, verbrauchte Tokens) bleiben unberührt.
§ 4 Vertraulichkeit
- 1.
OsAI setzt nur Personen ein, die zur Vertraulichkeit verpflichtet sind oder einer gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht unterliegen (Art. 28 Abs. 3 lit. b, Art. 29, Art. 32 Abs. 4 DSGVO). Derzeit hat ausschließlich der Inhaber von OsAI Zugriff. Vor Einsatz weiterer Personen erfolgt eine schriftliche Verpflichtung. laut Anmeldung
- 2.
Zugriffe von OsAI auf Inhaltsdaten des Betriebs erfolgen nur, soweit sie für Einrichtung, Support, Fehlerbehebung oder Sicherheit erforderlich sind, und möglichst nur nach Anfrage oder Ankündigung gegenüber dem Betrieb.
- 3.
Die Pflicht zur Vertraulichkeit gilt über das Vertragsende hinaus.
§ 5 Technische und organisatorische Maßnahmen
- 1.
OsAI trifft die in Anlage 2 (toms.md) beschriebenen Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO. Als „geplant" gekennzeichnete Maßnahmen setzt OsAI bis zum dort genannten Zeitpunkt, spätestens vor Beginn der Verarbeitung echter Kundendaten des Betriebs um.
- 2.
Die Maßnahmen entwickeln sich mit dem Stand der Technik weiter. OsAI darf sie ändern, wenn das Schutzniveau nicht sinkt. Wesentliche Änderungen dokumentiert OsAI und teilt sie dem Betrieb in Textform mit.
- 3.
OsAI überprüft die Wirksamkeit der Maßnahmen regelmäßig, mindestens einmal jährlich sowie nach wesentlichen Änderungen der App.
§ 6 Unterauftragsverarbeiter
- 1.
Der Betrieb erteilt eine allgemeine Genehmigung zum Einsatz von Unterauftragsverarbeitern (Art. 28 Abs. 2 DSGVO). Die bei Vertragsschluss eingesetzten bzw. fest geplanten Unterauftragsverarbeiter stehen in Anlage 3 (unterauftragsverarbeiter.md) und gelten als genehmigt.
- 2.
OsAI informiert den Betrieb mindestens vier Wochen vorher in Textform über jede beabsichtigte Hinzuziehung oder Ersetzung. Der Betrieb kann innerhalb von zwei Wochen nach Zugang aus wichtigem datenschutzrechtlichem Grund widersprechen. Finden die Parteien keine Lösung, kann der Betrieb den Hauptvertrag zum Zeitpunkt des Wechsels außerordentlich kündigen.
- 3.
Muss ein Unterauftragsverarbeiter kurzfristig ersetzt werden (z. B. Sicherheitsvorfall, Insolvenz, Einstellung des Dienstes), darf OsAI dies ohne Vorfrist tun, wenn das Schutzniveau gleich bleibt, und informiert den Betrieb unverzüglich.
- 4.
OsAI schließt mit jedem Unterauftragsverarbeiter einen Vertrag, der mindestens gleichwertige Datenschutzpflichten enthält (Art. 28 Abs. 4 DSGVO). Bei großen Anbietern geschieht das über deren Standard-Auftragsverarbeitungsbedingungen (DPA). OsAI legt diese auf Anfrage vor.
- 5.
Keine Unterauftragsverarbeitung sind Nebenleistungen ohne Zugriff auf personenbezogene Daten des Betriebs, z. B. Code-Verwaltung (GitHub), DNS-Dienst oder Telekommunikation.
§ 7 Verarbeitung außerhalb der EU/des EWR
- 1.
Eine Verarbeitung außerhalb der EU oder des EWR erfolgt nur, wenn die Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sind, insbesondere durch einen Angemessenheitsbeschluss (z. B. EU-US Data Privacy Framework für zertifizierte Unternehmen) oder EU-Standardvertragsklauseln (SCC).
- 2.
Die Speicherorte und Garantien je Unterauftragsverarbeiter stehen in Anlage 3. Auch bei EU-Speicherorten kann ein Zugriff durch die US-Muttergesellschaft eines Dienstleisters (z. B. im Support) nicht ausgeschlossen werden; hierfür gelten die in Anlage 3 genannten Garantien.
§ 8 Unterstützung bei Betroffenenrechten
- 1.
OsAI unterstützt den Betrieb mit geeigneten Maßnahmen bei Anfragen betroffener Personen (Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit, Widerspruch; Art. 12–22 DSGVO).
- 2.
Wendet sich eine betroffene Person direkt an OsAI, leitet OsAI die Anfrage unverzüglich an den Betrieb weiter und antwortet nicht selbst in der Sache.
- 3.
Viele Anfragen kann der Betrieb in der App selbst erledigen (Daten ansehen, ändern, Entwürfe löschen, exportieren). Seit 25.09.2026 kann der Inhaber auch Kundendatensätze selbst löschen (ohne aufbewahrungspflichtige Belege endgültig, sonst gesperrt nach Art. 18 DSGVO). Wo die App eine Maßnahme nicht erlaubt, führt OsAI sie auf Weisung des Betriebs aus.
- 4.
Gesetzliche Aufbewahrungspflichten des Betriebs (z. B. für Rechnungen) können einer Löschung entgegenstehen; das beurteilt der Betrieb.
§ 9 Meldepflichten und weitere Unterstützung
- 1.
OsAI meldet dem Betrieb eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten (z. B. unbefugter Zugriff, Datenverlust) unverzüglich, möglichst innerhalb von 24 Stunden, spätestens nach 48 Stunden nach Bekanntwerden, in Textform an die Kontaktadresse des Betriebs. Die Meldung enthält, soweit bekannt: Art der Verletzung, betroffene Datenkategorien und ungefähre Anzahl Betroffener, wahrscheinliche Folgen, ergriffene und vorgeschlagene Maßnahmen, Ansprechpartner. Fehlende Angaben reicht OsAI nach.
- 2.
Der Betrieb entscheidet über Meldungen an die Aufsichtsbehörde (Art. 33 DSGVO, binnen 72 Stunden) und an Betroffene (Art. 34 DSGVO). OsAI unterstützt dabei.
- 3.
OsAI informiert den Betrieb unverzüglich über Kontrollen oder Maßnahmen einer Aufsichtsbehörde, soweit sie diesen Vertrag betreffen, sowie über Störungen, die die vertragsgemäße Verarbeitung gefährden.
- 4.
OsAI unterstützt den Betrieb unter Berücksichtigung der ihm vorliegenden Informationen bei Datenschutz-Folgenabschätzungen und vorherigen Konsultationen (Art. 35, 36 DSGVO), insbesondere durch die Beschreibung der KI-Datenflüsse (docs/KI-und-Datenschutz.md).
§ 10 Löschung und Rückgabe nach Vertragsende, Datenexport
- 1.
Während der Laufzeit kann der Betrieb seine Daten in der App einsehen und exportieren (DATEV-Export vorhanden; vollständiger Datenexport siehe Absatz 2). Entwürfe kann der Betrieb selbst löschen. Freigegebene Belege bleiben aus Gründen der Unveränderbarkeit (GoBD) gespeichert und werden storniert statt gelöscht.
- 2.
Datenexport: OsAI stellt dem Betrieb auf Anforderung, spätestens mit der Kündigung, einen vollständigen Export in gängigen Formaten zur Verfügung: Belege als PDF und E-Rechnungs-XML, Kundenliste (CSV), Preisliste, Aufmaße, Fotos (JPEG), Eingangsrechnungen (Original-XML), Protokoll (CSV), Anfragen aus dem Anfrage-Formular, eigene Vorlagen, Nummernkreise, Einstellungen und Logo sowie die Kundenmappen (Nachrichten mit Abschriften, Dateien im Original, Rückfragen, Checklisten, Termin-Antworten, Verlauf als PDF). Der Inhaber lädt diesen Export jederzeit selbst in der App herunter (ZIP-Datei).
- 3.
Nach Vertragsende hat der Betrieb 30 Tage Zeit, den Export abzurufen („Export-Fenster"). Das gilt ebenso, wenn die kostenlose Testphase endet, ohne dass der Betrieb ein Abo abschließt. Danach löscht OsAI alle personenbezogenen Daten des Betriebs innerhalb weiterer 30 Tage in der Datenbank, im Datei-Speicher und bei den Unterauftragsverarbeitern, soweit OsAI darauf Einfluss hat. Aus Datensicherungen verschwinden die Daten mit dem Ablauf der Sicherungszyklen (Datenbank: 7 Tage; Datei-Sicherung: gelöschte Dateien bleiben dort als Vorversion 30 Tage, Beleg-PDFs 365 Tage). Einzelheiten: Löschkonzept (loeschkonzept.md).
- 4.
Aufbewahrungspflichten des Betriebs: Der Betrieb bleibt selbst verpflichtet, Rechnungen, Buchungsbelege und Geschäftsbriefe gesetzlich aufzubewahren (z. B. § 147 AO, § 257 HGB, § 14b UStG). OsAI ist nach Vertragsende nicht verpflichtet, diese Daten für den Betrieb weiter aufzubewahren, es sei denn, dies ist gesondert vereinbart. Ein Archiv nach Vertragsende bietet OsAI nicht an.
- 5.
Eine Rückgabe auf Datenträgern erfolgt nicht; die Rückgabe geschieht durch den Export. OsAI bestätigt die Löschung auf Anfrage in Textform.
- 6.
OsAI darf Daten über das Vertragsende hinaus nur speichern, wenn eine gesetzliche Pflicht dies verlangt (Art. 28 Abs. 3 lit. g DSGVO). Daten, die OsAI als eigener Verantwortlicher verarbeitet (z. B. Vertrags- und Abrechnungsdaten des Betriebs), sind nicht Gegenstand dieses Vertrags.
§ 11 Nachweise und Kontrollrechte
- 1.
OsAI stellt dem Betrieb alle Informationen zur Verfügung, die zum Nachweis der Pflichten aus Art. 28 DSGVO nötig sind: diesen Vertrag mit Anlagen, das Verzeichnis nach Art. 30 Abs. 2 DSGVO (Auszug), aktuelle TOMs sowie – soweit vorhanden – Zertifikate und Prüfberichte der Unterauftragsverarbeiter.
- 2.
Der Betrieb oder ein von ihm beauftragter, zur Verschwiegenheit verpflichteter Prüfer kann Kontrollen durchführen. Vor-Ort-Kontrollen bei OsAI finden nach Anmeldung mit mindestens 14 Tagen Vorlauf, während der Geschäftszeiten und ohne unverhältnismäßige Störung des Betriebsablaufs statt, in der Regel höchstens einmal im Kalenderjahr; bei konkretem Anlass (z. B. Datenschutzverletzung) auch kurzfristig. Ein Prüfer darf kein Wettbewerber von OsAI sein.
- 3.
Die Rechenzentren werden von den Unterauftragsverarbeitern betrieben. Kontrollen dort erfolgen über deren Prüfberichte und Zertifikate (z. B. SOC 2, ISO 27001), nicht vor Ort.
- 4.
Kosten: Unterlagen nach Absatz 1 stellt OsAI kostenlos bereit. Eine Vor-Ort-Kontrolle je Kalenderjahr ist kostenlos; für weitere Kontrollen kann OsAI den nachgewiesenen Aufwand verlangen — nie, wenn die Kontrolle einen Verstoß von OsAI aufdeckt.
§ 12 Einsatz von Künstlicher Intelligenz
- 1.
Für KI-Entwürfe mit echten Kundendaten nutzt OsAI ausschließlich Google Cloud Vertex AI über den regionalen Endpunkt in Frankfurt (europe-west3) unter dem Google Cloud Data Processing Addendum. Google verwendet die Eingaben nach seinen Vertragsbedingungen nicht zum Training von Modellen.
- 2.
Der Vorführmodus (Google AI Studio) ist in der App für echte Betriebe technisch gesperrt und wird nur für Vorführbetriebe mit Fantasiedaten genutzt.
- 2a.
KI-Funktionen im Einzelnen: (a) Angebotsentwurf aus Sprachnotiz oder getipptem Text; (b) Fotos der Arbeitsstelle nur, wenn der Nutzer das im Einzelfall einschaltet — höchstens vier, verkleinert, ohne Standortdaten; (c) Nachbessern und KI-Assistent im Editor (Anweisung oder Frage, Positionen des Entwurfs, die vom System berechneten Summen und — nur für die laufende Sitzung, nicht gespeichert — die letzten Nachrichten des Gesprächs; alles durch den Schutzfilter nach Absatz 3). Der Assistent schlägt Änderungen nur vor; übernommen wird erst durch den Betrieb, Texte für Kunden schickt er nie selbst ab; (d) Umformulieren einer Nachricht an den Kunden — Namen, Beträge, Titel und Nummern ersetzt die App vorher durch Platzhalter; findet der Schutzfilter danach noch persönliche Angaben, geht der Text nicht an die KI; (e) Sprachnachricht abschreiben: Sprachnachrichten in der Kundenmappe (und Sprachnachrichten im Anfrage-Formular) schickt die App automatisch an die EU-KI, die sie in Text umwandelt und bei fremder Sprache ins Deutsche überträgt. Die Kundin oder der Kunde sieht vor der Aufnahme den Satz „Ihre Sprachnachricht wird automatisch in Text umgewandelt.“ Die Abschrift wird so gespeichert und angezeigt, wie gesprochen wurde; die KI schreibt nie selbst an Kunden; (f) Angebot aus der Kundenmappe oder einer Anfrage: Erst wenn der Betrieb „Daraus ein Angebot machen“ wählt, gehen der von ihm geprüfte Text (Nachrichten, Abschriften, Antworten auf Rückfragen) und die von ihm ausgewählten Fotos an die KI, auf demselben Weg wie (a) und (b); (g) Nachbessern mit Antworten: Antworten der Kundin oder des Kunden auf Rückfragen übernimmt der Betrieb auf Knopfdruck in ein Nachbessern nach (c). Für (f) und (g) gilt der Schutzfilter nach Absatz 3. PDF-Dokumente aus der Kundenmappe gehen nie an die KI; (h) Deine KI: aktive Regeln und Erfahrungswerte des Betriebs sowie höchstens zwei ähnliche Vorbilder (nur Positionstexte, Mengen, Einheiten und Preise — nach dem Schutzfilter, ohne Kunde, Anschrift und Datum) gehen mit jedem Entwurf nach (a), (c) und (f) an die KI; (i) Altes Angebot einlesen: Ein vom Betrieb hochgeladenes altes Angebot (PDF oder Foto) geht einmalig an die EU-KI nach Absatz 1, die nur die Leistungspositionen ausliest. Die Datei wird nicht gespeichert; die ausgelesenen Texte durchlaufen den Schutzfilter, bevor der Betrieb sie prüft und als Vorbild speichert; (j) Einrichtung „Wirf rein“: Ein vom Betrieb eingeworfener Beleg (PDF oder Foto) oder eine Erzählung (Sprachaufnahme oder Text) geht einmalig an die EU-KI nach Absatz 1, die nur die Angaben des Betriebs ausliest (Briefkopf, Steuer- und Bankangaben, Positionen mit Preisen, Stundensätze, Regeln). Datei und Aufnahme werden nicht gespeichert; Zeilen mit Kundenbezug fallen weg, das Ergebnis durchläuft den Schutzfilter, und übernommen wird nur, was der Betrieb auf der Prüfliste bestätigt. Dasselbe gilt, wenn OsAI auf Weisung des Betriebs Unterlagen für ihn einwirft (Vorbereitung der Einrichtung); die dafür zugeschickten Dateien löscht OsAI nach dem Einlesen; (k) Texte im Ton des Betriebs: Für Vorschläge zu Begleit-Mails, kurzen Antworten und PDF-Texten gehen nur Ton, Grußformel, Name und die Beschreibung des Betriebs (nach dem Schutzfilter) an die KI — keine Kunden- oder Belegdaten. (l) Anfragen per Mail: Mails an die Empfangsadresse des Betriebs (…@anfragen.werksbuero.de) nimmt Resend (Unterauftragsverarbeiter U4, EU) entgegen und hält sie 30 Tage; OsAI holt Text, Absender, Betreff und Fotos ab und legt daraus eine Anfrage mit Kundenmappe an. Die Mail selbst wird nicht gespeichert, andere Anhänge (z. B. PDF) nur mit ihrem Namen genannt. Nichts davon geht von selbst an die KI — den Entwurf startet der Betrieb nach (f). (m) Einkaufspreise: Zum Angebotsentwurf (a) bekommt die KI eine Auswahl der Einkaufspreise des Betriebs, die zum Auftrag passen (Lieferant, Artikel, Einheit, Preis, Datum — keine Kundendaten); den Verkaufspreis setzt die App selbst.
- 3.
Vor jedem KI-Aufruf entfernt ein regelbasierter Schutzfilter Namen (einschließlich aller gespeicherten Kundennamen), Anschriften, PLZ/Ort, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, IBANs und Firmennamen mit Rechtsform aus getipptem Text. Auch die KI-Antwort wird erneut gefiltert. Sprachnotizen des Betriebs für einen Angebotsentwurf werden nicht gespeichert. Sprachnachrichten in der Kundenmappe werden dagegen als Audiodatei mit Abschrift gespeichert, damit beide Seiten sie nachhören und nachlesen können, und nach § 2.7 gelöscht. Eine Audiodatei lässt sich nicht filtern; sie geht deshalb nur zur Abschrift an die EU-KI nach Absatz 1. Den Schutzfilter durchläuft die Abschrift, sobald sie nach Absatz 2a (f) oder (g) an die KI weitergegeben wird.
- 4.
Restrisiko: In einer Sprachaufnahme kann ein frei gesprochener Name die KI erreichen — das gilt auch für Sprachnachrichten der Kunden in der Kundenmappe, die zur Abschrift an die EU-KI gehen; im getippten Text kann ein unbekannter Nachname ohne Anrede durchrutschen. Ein eingelesenes altes Angebot (Absatz 2a (i)) enthält in der Regel Name und Anschrift der damaligen Kundin oder des damaligen Kunden; wie bei einem Foto lässt sich die Datei vorher nicht filtern — die KI ist angewiesen, solche Angaben nicht auszulesen, und der Schutzfilter entfernt sie aus dem Ergebnis. Der Betrieb weist seine Nutzer an, Sprachnotizen ohne Namen, Anschriften und Kontaktdaten einzusprechen (Einweisung nach Art. 4 KI-Verordnung (EU) 2024/1689).
- 5.
Die KI trifft keine Entscheidungen. Jeder Entwurf wird vom Betrieb geprüft und freigegeben, bevor er eine Nummer erhält oder versendet wird. Eine automatisierte Entscheidung im Einzelfall (Art. 22 DSGVO) findet nicht statt.
§ 13 Pflichten des Betriebs
- 1.
Der Betrieb ist für die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung verantwortlich, insbesondere für eine Rechtsgrundlage und für die Information seiner Kundinnen und Kunden (Art. 13, 14 DSGVO). OsAI stellt dafür einen Mustertext bereit (datenschutzhinweis-endkunden.md).
- 2.
Der Betrieb fotografiert möglichst keine Personen, Kfz-Kennzeichen oder persönlichen Unterlagen und nimmt keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten auf (§ 2.5).
- 3.
Der Betrieb schützt die Zugangsdaten seiner Nutzer, entzieht ausgeschiedenen Mitarbeitenden den Zugang (bzw. beauftragt OsAI damit) und informiert OsAI unverzüglich über Fehler oder Unregelmäßigkeiten, die er bei der Nutzung feststellt.
- 4.
Nutzt der Betrieb Kalender oder Zeiterfassung (Z12, Z13), informiert er seine Beschäftigten darüber (Art. 13 DSGVO), beachtet ggf. Mitbestimmungsrechte eines Betriebsrats (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG) und bewahrt Arbeitszeitnachweise so lange auf, wie es für ihn gilt (z. B. § 16 Abs. 2 ArbZG, § 17 MiLoG) — die App löscht Zeiten nicht von selbst (Löschkonzept L37). Trägt eine Nutzerin oder ein Nutzer den Abo-Link in ein Kalenderprogramm eines Dritten ein (z. B. Google, Apple, Microsoft), holt dieser Dienst die Termine selbst ab; er ist kein Unterauftragsverarbeiter von OsAI, über seine Nutzung entscheidet der Betrieb.
§ 14 Haftung
- 1.
Gegenüber betroffenen Personen haften die Parteien nach Art. 82 DSGVO. Diese Haftung wird durch diesen Vertrag nicht beschränkt.
- 2.
Im Innenverhältnis trägt jede Partei den Schaden in dem Umfang, der ihrem Anteil an der Verantwortung entspricht (Art. 82 Abs. 5 DSGVO). Der Betrieb verantwortet insbesondere die Rechtsgrundlage der Verarbeitung, die Information seiner Kundinnen und Kunden, seine Weisungen und die Einhaltung von § 6 Abs. 4 AGB (keine Namen und Kontaktdaten in Sprachnotizen). OsAI verantwortet insbesondere die Umsetzung der TOMs (Anlage 2) sowie die Auswahl und Überwachung der Unterauftragsverarbeiter.
- 3.
Für sonstige Schadensersatzansprüche des Betriebs gegen OsAI aus diesem Vertrag gilt § 11 der Nutzungsbedingungen.
- 4.
Geldbußen trägt die Partei, gegen die sie verhängt werden.
§ 15 Schlussbestimmungen
- 1.
Bei Widersprüchen zwischen diesem Vertrag und dem Hauptvertrag geht dieser Vertrag in Fragen des Datenschutzes vor.
- 2.
Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform; dies kann auch in einem elektronischen Format erfolgen (Art. 28 Abs. 9 DSGVO).
- 3.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Die Parteien ersetzen die unwirksame Bestimmung durch eine zulässige, die dem Zweck am nächsten kommt.
- 4.
Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist Waiblingen — dies gilt nur, wenn der Betrieb Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist (wie § 15 Abs. 7 der Nutzungsbedingungen). Gegenüber anderen Betrieben gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
- 5.
Abschluss in elektronischem Format (Art. 28 Abs. 9 DSGVO): Meldet sich der Betrieb selbst an, schließt er diesen Vertrag, indem er ihn bei der Anmeldung ausdrücklich bestätigt. OsAI speichert Fassung, Zeitpunkt, bestätigende Person und E-Mail-Adresse. Der Vertrag gilt ab der Bestätigung und damit vor der ersten Verarbeitung von Kundendaten. Die jeweils gültige Fassung ist unter werksbuero.de/avv abrufbar und kann gespeichert und ausgedruckt werden; die zugestimmte Fassung schickt OsAI nach der Anmeldung als PDF per E-Mail.
Anlagen
| Anlage | Inhalt | Datei |
|---|
| 1 | Beschreibung der Verarbeitung | § 2 dieses Vertrags |
| 2 | Technische und organisatorische Maßnahmen | toms.md |
| 3 | Unterauftragsverarbeiter | unterauftragsverarbeiter.md |
| 4 | Weisungsberechtigte Personen und Kontakte | unten |
Anlage 4 – Weisungsberechtigte Personen und Kontakte
| Seite | Name | Funktion | E-Mail | Telefon |
|---|
| Betrieb | laut Anmeldung | Inhaber/Geschäftsführung | laut Anmeldung | laut Anmeldung |
| Betrieb (Vertretung) | laut Anmeldung | laut Anmeldung | laut Anmeldung | laut Anmeldung |
| OsAI (Empfang von Weisungen) | Osman Öztopcu | Inhaber | kontakt@werksbuero.de | +49 173 1956617 |
| Datenschutzbeauftragter Betrieb | laut Anmeldung | | | |
Bei der Selbst-Anmeldung gilt die anmeldende Person als weisungsberechtigt; weitere Personen mit der Rolle „Inhaber" pflegt der Betrieb in der App (Team). Weisungen, die über die Bedienung der App hinausgehen, schickt der Betrieb in Textform an kontakt@werksbuero.de.
Anlage 2 zum AVV – Technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs) – Werksbüro
nach Art. 32 DSGVO · Auftragsverarbeiter: OsAI (Osman Öztopcu), Fellbach · Version 0.6 · Stand 19.10.2026 (Stand der App nachgezogen: Selbst-Anmeldung, Rechte je Person, Außentest aller Tabellen, Karte über den eigenen Server, Testschalter und Nachtläufe im Live-Betrieb gesperrt, Server-Region, Auftragskontrolle; Anlage wird mit dem AVV ausgeliefert) · 0.5 vom 03.10.2026 („Deine KI“: Schutzfilter für Regeln und Vorbilder, eingelesene Dateien nicht gespeichert) · 0.4 vom 01.10.2026 (Datei-Sicherung auch für die Kundenmappe) · 0.3 vom 30.09.2026 (Fristen für Fotos beim Kunden) · 0.2 vom 28.09.2026 (Stand der App nachgezogen) · 0.1 vom 15.09.2026
Legende (Spalte „Status“)
- umgesetzt – im Code oder in der Einrichtung vorhanden
- teilweise – zum Teil vorhanden; was fehlt, steht dabei
- geplant – beschlossen, noch nicht umgesetzt; Pflicht vor dem ersten echten Kundendatum, sofern nicht anders vermerkt
- prüfen – Einstellung beim Dienstleister oder Tatsache noch nicht bestätigt
0. Ausgangslage
- OsAI ist ein Einzelunternehmen ohne eigene Server. Die App läuft vollständig bei Dienstleistern: Vercel (Hosting der Web-App), Supabase (Datenbank, Anmeldung, Datei-Speicher; Region Frankfurt), Google Cloud Vertex AI (KI-Entwurf; Region Frankfurt), Resend (E-Mail, EU). Physische Sicherheit der Rechenzentren liegt bei diesen Anbietern (siehe Anlage 3).
- Technik: Next.js-Web-App, PostgreSQL-Datenbank, Mandantenfähigkeit über Subdomain je Betrieb.
- Seit 22./23.09.2026 laufen die Grundlagen auf Produktionsniveau: Supabase Pro mit täglicher Sicherung, Vercel Pro, KI über Vertex AI Frankfurt, eigener Mail-Versand. Offene Punkte sind unten als [geplant] markiert.
1. Vertraulichkeit (Art. 32 Abs. 1 lit. b DSGVO)
1.1 Zutrittskontrolle (physischer Zugang)
| Maßnahme | Status |
|---|
| Keine eigenen Serverräume; Rechenzentren der Dienstleister mit Zutrittskontrollen, Nachweis über deren Zertifikate/Prüfberichte (z. B. SOC 2, ISO 27001) | prüfen – aktuelle Nachweise je Anbieter ablegen |
| Arbeitsplatz OsAI: laut Anmeldung | prüfen |
1.2 Zugangskontrolle (Anmeldung an Systemen)
| Maßnahme | Status |
|---|
| Anmeldung an der App mit E-Mail und Passwort über Supabase Auth; Passwörter nur als Hash gespeichert | umgesetzt |
| Selbst-Anmeldung eines Betriebs nur mit Bestätigung der E-Mail-Adresse (6-stelliger Code, 15 Minuten), Bot-Schutz per Rechenaufgabe, Prüfung der E-Mail-Domain und Bremse je Anschluss; weitere Personen lädt nur der Betrieb ein; offene Registrierung des Anmeldedienstes aus („Enable signups" aus) | umgesetzt (25./29.09.2026) · prüfen Einstellung im Supabase-Projekt |
Sitzungs-Cookie mit SameSite=Lax, HttpOnly, Secure; läuft 30 Tage nach der letzten Nutzung ab; App nur über HTTPS erreichbar | umgesetzt (25.09.2026, lib/anmelde-cookie.ts) |
| Einladung per Link statt festem Start-Passwort; Passwort-Regeln | umgesetzt – Einladungslink (14 Tage), E-Mail-Bestätigung per 6-stelligem Code, Passwort setzt die Person selbst (25.09.2026) |
| „Passwort vergessen" mit Rücksetz-Mail | umgesetzt – Rücksetz-Mail über Resend |
| Begrenzung von Anmeldeversuchen (Rate-Limit des Anmeldedienstes) | prüfen |
| Zwei-Faktor-Anmeldung für alle Dienstleister-Konten von OsAI (Vercel, GitHub, Supabase, Google Cloud, Resend) | umgesetzt 22.09.2026 – Google-Konto, GitHub, Vercel (Passkey), Supabase, Resend |
| Zwei-Faktor-Anmeldung für Nutzer der App | nicht vorhanden |
Geheime Schlüssel (Datenbank, Service-Role-Key, Google-Service-Account) nur als verschlüsselte Umgebungsvariablen bei Vercel bzw. lokal in nicht versionierten Dateien (.env* ist in .gitignore); Produktions-Schlüssel nie in .env.local | umgesetzt |
| Service-Account für die KI mit minimaler Rolle („Vertex AI User"); kurzlebige Zugriffstoken, automatisch erneuert | umgesetzt – Projekt werksbuero-ki, eingerichtet 22.09.2026 |
| Alten Supabase-Zugangstoken widerrufen und neu erzeugen (ein Token war im Juni 2026 außerhalb geschützter Ablage sichtbar) | geplant |
| Admin-Rechner von OsAI: Festplattenverschlüsselung, Bildschirmsperre, aktuelle Updates | laut Anmeldung prüfen |
| Testschalter (Test-Modus, Test-Kasse statt Zahlung) greifen im Live-Betrieb nie, die Test-Kasse auch nie mit einem echten Zahlungsschlüssel; zeitgesteuerte Aufgaben (Aufräumen, Sicherung, Mails) laufen nur mit geheimem Schlüssel, zeitkonstant geprüft | umgesetzt (19.10.2026) |
1.3 Zugriffskontrolle (Berechtigungen innerhalb der Systeme)
| Maßnahme | Status |
|---|
Mandantentrennung: jede Tabelle trägt tenant_id; jede Server-Aktion prüft, dass Nutzer und Datensatz zum selben Betrieb gehören | umgesetzt |
| Row-Level-Security auf allen Tabellen aktiv, ohne freigebende Regeln: direkter Zugriff über die öffentliche Datenbank-Schnittstelle ist gesperrt (die App selbst greift serverseitig zu) | umgesetzt |
| Außentest: mit dem öffentlichen Schlüssel ist aus keiner Tabelle und keinem Bucket etwas lesbar oder hochladbar; das Prüfskript liest alle Tabellen aus dem Datenbank-Schema | umgesetzt – lokal 19.10.2026 (49 Tabellen, 3 private Buckets dicht); Lauf gegen die Cloud mit allen Tabellen geplant vor dem Pilot |
| Live-Test der Mandantentrennung mit einem zweiten echten Konto | geplant |
| Rollen und Rechte: Inhaber und Mitarbeitende; der Inhaber vergibt je Person Rechte (z. B. Preise sehen, Rechnungen, Stammdaten, Team und Abo) | teilweise – Server-Aktionen prüfen die Rechte; einzelne Rechte (Kalender-Abo, Preise in einzelnen Ansichten) prüft bisher nur die Oberfläche |
Fotos in privatem Speicher-Bucket angebot-fotos: keine öffentlichen Adressen; Auslieferung nur über App-Routen mit geprüfter Anmeldung bzw. gültigem Annahme-Link; Antwort mit Cache-Control: private, Referrer-Policy: no-referrer, X-Robots-Tag: noindex | umgesetzt |
| Annahme-Links mit zufälligem, nicht erratbarem Token (192 Bit) | umgesetzt |
Annahme-Seite mit noindex kennzeichnen; Ablauf bzw. Sperre des Links nach Bindefrist oder Abschluss | prüfen – derzeit nur für Fotos noindex; kein Ablaufdatum |
Logos liegen im öffentlichen Bucket tenant-assets (für den Briefkopf); dort keine personenbezogenen Daten ablegen | umgesetzt (Hinweis) |
| Support-Zugriffe von OsAI auf Inhaltsdaten nur bei Bedarf; Protokollierung solcher Zugriffe | geplant – Protokollierung noch nicht gebaut |
1.4 Trennungskontrolle
| Maßnahme | Status |
|---|
Logische Trennung je Betrieb (tenant_id, eigene Subdomain) | umgesetzt |
Vorführbetriebe mit Fantasiedaten sind gekennzeichnet (demo = true) und am Annahme-Link sichtbar als Vorführung markiert | umgesetzt |
| KI-Sperre: Ohne eingerichtete EU-KI (Vertex AI Frankfurt) können echte Betriebe die KI nicht nutzen. Seit 22.09.2026 läuft die App in Produktion ausschließlich über Vertex; der Zugang zu Google AI Studio ist aus Production entfernt | umgesetzt |
| Getrennte Umgebungen: lokale Entwicklung/Tests mit Testdatenbank bzw. Mock; Cloud-Zugangsdaten nur gezielt geladen | umgesetzt |
| Demo-Betriebe auf eigener Demo-Adresse, echte Betriebe auf Produktions-Domain | geplant |
1.5 Pseudonymisierung und Datenminimierung (Art. 25, Art. 32 Abs. 1 lit. a DSGVO)
| Maßnahme | Status |
|---|
Schutzfilter vor der KI (lib/datenschutz.ts, feste Regeln, keine KI): ersetzt Namen (inkl. aller gespeicherten Kunden- und Ansprechpartnernamen), Firmen mit Rechtsform, Anschriften, PLZ/Ort, Telefon, E-Mail, IBAN durch Platzhalter; Vorschau im Browser, verbindlich erneut auf dem Server | umgesetzt |
| KI-Antwort (Transkript, Titel, Positionstexte) läuft erneut durch den Schutzfilter; gespeichert wird nur die bereinigte Fassung | umgesetzt |
| Deine KI (03.10.2026): Regeln und Gelerntes laufen vor dem Speichern durch den Schutzfilter, zusätzlich werden Namen nach „Kunde/Familie/Herr/Frau/Firma“ ersetzt; Vorbilder gehen nur als Positionen (ohne Kunde, Anschrift, Datum) und gefiltert an die KI; eingelesene alte Angebote werden nur flüchtig an die EU-KI übergeben, nicht gespeichert; ändern, an/aus, löschen, Preise und Vorbilder nur durch den Inhaber, Mitarbeitende nur Vorschläge; jede Änderung im Protokoll | umgesetzt |
| Diktat-Aufnahmen für den KI-Entwurf werden nicht gespeichert (nur flüchtig an die KI übergeben); Grenzen: max. 60 Sekunden, 2 MB. Sprachnachrichten in der Kundenmappe sind dagegen Teil der Mappe (höchstens 2 Minuten, Fristen wie die Mappe) | umgesetzt |
| Kundenauswahl erfolgt in der App; Kundenvorschlag aus getipptem Text lokal per Regel, nicht durch die KI | umgesetzt |
KI-Protokoll (ki_entwurf) enthält nur Modell, Modus, Eingabeart und Anzahl entfernter Angaben – keine Inhalte | umgesetzt |
| Fotos: Verkleinerung im Browser (max. 1600 px); serverseitige Bereinigung per Byte-Parser mit Positivliste – EXIF inkl. GPS und Gerätedaten, XMP, IPTC, ICC, Kommentare und Vorschaubilder werden entfernt; nur JPEG, max. 1,5 MB, max. 20 Fotos je Beleg | umgesetzt |
| Fotos an eine KI nur per Schalter beim Erstellen, höchstens 4, als verkleinerte Kopie (1.024 px, ohne EXIF), nur mit EU-KI (Vertex); Vorführmodus nur feste Beispielfotos; Protokoll nur Anzahlen | umgesetzt |
| Neue Fotos intern; PDF und Annahme-Link liefern nur freigeschaltete Fotos (serverseitig, auch nicht per geratener Id) | umgesetzt |
| Baustellenfotos ohne Beleg nach 30 Tagen automatisch gelöscht (Cron; einem Kunden zugeordnet nach 90 Tagen bzw. auf Wunsch des Betriebs mit dem Kunden, beim Löschen des Kunden sofort); Funkloch-Warteschlange im Browser wird beim Abmelden geleert | umgesetzt |
| Foto-Dateien werden gelöscht, sobald kein Dokument sie mehr verwendet (z. B. beim Löschen eines Entwurfs) | umgesetzt |
| Keine Analyse-, Tracking- oder Werbe-Cookies; Schriftarten werden mit der App ausgeliefert (keine Verbindung zu Schrift-Diensten beim Aufruf) | umgesetzt |
| Automatische Löschung nach Löschkonzept | teilweise – nächtlich automatisch: Baustellenfotos ohne Beleg nach 30 Tagen (beim Kunden 90 Tage bzw. wie eingestellt), nicht abgeschlossene Anmeldungen nach 7 Tagen, Passwort-Links nach 30 Tagen, Kundenmappe (Uploads, ausgeblendete Inhalte, ganze Mappe nach 6 Jahren), Fristen nach Test-/Abo-Ende vormerken; die übrigen Fristen (u. a. Anfragen, Feedback, alte Entwürfe) setzt ein Löschlauf durch, den OsAI derzeit von Hand startet; Löschen eines ganzen Betriebs nach Vertragsende per Skript durch OsAI |
2. Integrität (Art. 32 Abs. 1 lit. b DSGVO)
2.1 Weitergabekontrolle (Übertragung)
| Maßnahme | Status |
|---|
| Verschlüsselte Übertragung (HTTPS/TLS) zwischen Browser und App sowie zu KI- und E-Mail-Dienst | umgesetzt |
| Verschlüsselte Verbindung zwischen App und Datenbank | prüfen – TLS-Pflicht der Verbindungszeichenfolge bestätigen |
KI-Aufruf ausschließlich über regionalen Endpunkt europe-west3 (Frankfurt) unter Google Cloud DPA | umgesetzt (E1–E3, seit 22.09.2026; Modell gemini-3.5-flash, Zeitlimit + ein Wiederholversuch) · beantragt Ausnahme von der Missbrauchs-Protokollierung |
Server-Funktionen der App in der EU (Vercel-Region Frankfurt fra1) | umgesetzt – Region fra1 fest in vercel.json (geprüft 22.09.2026) |
| Karte am Beleg (OpenStreetMap): Die Adresse der Baustelle geht ohne Namen und erst nach einem Tipp auf „Karte anzeigen“ über den eigenen Server an die Ortssuche; Kartenbilder holt ebenfalls der Server. Der Browser der Nutzer spricht nicht mit OpenStreetMap, deren IP-Adresse geht nicht dorthin | umgesetzt (12.10.2026) |
| Versand von Belegen per E-Mail über Resend mit verifizierter Absender-Domain (SPF, DKIM, DMARC); Antwort-Adresse = Betrieb | umgesetzt (D) – seit 18.09.2026 über post.werksbuero.de (SPF, DKIM, DMARC „quarantine" seit 28.09.2026) |
| Im Test-Modus des Mailers erscheinen Empfängeradresse und Betreff im Server-Protokoll | umgesetzt (Hinweis) – mit echtem Versand entfällt dies; bis dahin im Löschkonzept berücksichtigt |
| Keine Weitergabe an Dritte außer den Unterauftragsverarbeitern (Anlage 3) und den vom Betrieb gewählten Empfängern (seine Kunden, Steuerberater per Export) | umgesetzt |
2.2 Eingabekontrolle (Nachvollziehbarkeit)
| Maßnahme | Status |
|---|
Protokoll (audit_log), nur anhängend: der App-Code enthält kein Ändern oder Löschen von Einträgen. Erfasst werden u. a. Freigabe, Versand, Umwandlung, Statuswechsel, Storno, Mahnung, Duplizieren, Foto hinzugefügt/gelöscht, Annahme per Link, KI-Entwurf, Eingangsrechnung – mit Zeitpunkt und Nutzer-ID | umgesetzt |
| Freigegebene Belege werden eingefroren (unveränderbare Versionen), Storno statt Löschen, nur Entwürfe löschbar, lückenlose Nummernkreise | umgesetzt |
| Pflicht-Freigabe durch den Betrieb vor Nummernvergabe und Versand; Herkunft jeder Position sichtbar (Preisliste vs. KI/manuell) | umgesetzt |
| PDF (inkl. E-Rechnungs-XML) bei Freigabe als Datei einfrieren | umgesetzt – eingefrorene Freigabe-Fassung im privaten Speicher documents |
| Prüfprotokoll-Export für Steuerberater | umgesetzt – protokoll.csv im Datenexport |
3. Verfügbarkeit und Belastbarkeit (Art. 32 Abs. 1 lit. b, c DSGVO)
| Maßnahme | Status |
|---|
| Datenbank-Tarif Supabase Pro mit täglicher Sicherung (7 Tage) | umgesetzt – Pro aktiv, tägliche physische Sicherung, geprüft 22.09.2026 · Rücksicherung umgesetzt 23.09.2026 geübt (logischer Abzug → Wegwerf-Datenbank, alle Zeilenzahlen gleich; s. Betriebshandbuch 3.2) |
| Wiederherstellung aus einer Sicherung einmal üben und dokumentieren | umgesetzt – 23.09.2026, Anleitung im Betriebshandbuch 3.2; halbjährlich wiederholen |
| Eigene regelmäßige Sicherung des Foto-Speichers (die Datenbanksicherung umfasst Dateien nicht) | gebaut 28.09.2026, aktiv ab Einrichtung des Speichers – nächtlich 03:00 nach Google Cloud Storage Frankfurt (U3), seit 01.10.2026 auch die Dateien der Kundenmappe (Vorversionen 30 Tage wie Fotos, Beleg-PDFs 365 Tage), verschlüsselt ruhend, kein öffentlicher Zugriff, Notbremse gegen Massenlöschung, Alarm bei ausgebliebener/fehlerhafter Sicherung, Zurückholen geprobt (lokal 28.09.2026), Übung vierteljährlich — docs/SICHERUNG.md |
| Sicherheits-Header gegen fremdes Einbetten der App (Klick-Betrug), MIME-Sniffing und unnötige Gerätezugriffe (nur Kamera und Mikrofon); Annahme-Links ohne Referrer | umgesetzt – seit 28.09.2026, automatisch geprüft (Test 66, Live-Check) |
| Hosting-Tarif Vercel Pro (kommerzielle Nutzung) | umgesetzt – seit 22.09.2026 |
| Täglicher Erreichbarkeits-Check (App und Datenbank) mit Alarm an OsAI; Alarme ohne Kundendaten | umgesetzt – alle 5 Minuten App + Datenbank, stündlich alle Adressen, seit 28.09.2026 auch Stand der Datei-Sicherung; Alarm per Telegram ohne Kundendaten |
| Tageslimits gegen Missbrauch und Kostenexplosion (KI-Aufrufe je Betrieb, Größenlimits für Audio, Text und Fotos) | umgesetzt |
| Budget-Alarm in Google Cloud | geplant |
| Schema-Änderungen nur über geprüfte Migrationsdateien mit vorheriger Sicherung | umgesetzt – nur additive Migrationsdateien (scripts/migrationen/), tägliche Datenbank-Sicherung vorher |
| Speicherverbrauch je Betrieb beobachten, Obergrenze festlegen | umgesetzt – Obergrenze 500 MB je Betrieb, Anzeige im Export-Bereich |
4. Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung (Art. 32 Abs. 1 lit. d DSGVO)
| Maßnahme | Status |
|---|
Automatische End-to-End-Tests der Kernabläufe (Playwright) und Prüfskript für die Foto-Bereinigung (scripts/check-fotos.ts) | umgesetzt |
| Sicherheits-Check vor Go-Live (Mandantentrennung, öffentlicher Schlüssel, Anmeldeversuche) | geplant |
| Überprüfung dieser TOMs mindestens jährlich und nach wesentlichen Änderungen; Änderungen mit Datum dokumentieren | geplant |
| Ablauf bei Datenschutzverletzungen: (1) eindämmen (Zugänge sperren, Schlüssel tauschen), (2) Umfang feststellen, (3) betroffene Betriebe unverzüglich, möglichst binnen 24 Stunden informieren, (4) dokumentieren, (5) Ursache beheben | geplant – als kurze Checkliste festhalten |
| Auftragskontrolle: Auftragsverarbeitungsverträge (DPA) mit Supabase, Vercel, Google Cloud und Resend abschließen und ablegen; Liste aktuell halten | umgesetzt – alle vier abgelegt (22.–29.09.2026); OpenStreetMap bietet keinen AVV an (siehe Anlage 3) prüfen |
| Google Cloud: Protokollierung von Anfragen/Antworten aus; Ausnahme von der Missbrauchs-Protokollierung beantragen; Zwischenspeicher abschalten, sofern möglich | teilweise – Anfrage-/Antwort-Protokollierung aus; Ausnahme von der Missbrauchs-Protokollierung am 22.09.2026 beantragt; Zwischenspeicher prüfen |
| KI-Kompetenz: Einweisung der Nutzer des Betriebs bei der Einrichtung (Art. 4 KI-Verordnung) mit Nachweis | umgesetzt – Unterlage ki-einweisung.md + Bestätigung in der App (Team-Seite); persönliche Einweisung im Einrichtungspaket |
| Datenschutzfreundliche Voreinstellungen: KI-Sperre ohne EU-KI, keine Tracking-Dienste, Fotos privat, Schutzfilter immer aktiv | umgesetzt |
5. Organisatorische Maßnahmen
| Maßnahme | Status |
|---|
| Einzige Person mit Administrationszugriff: Inhaber von OsAI | umgesetzt |
| Schriftliche Verpflichtung auf Vertraulichkeit, bevor weitere Personen Zugriff erhalten | geplant (bei Bedarf) |
| Keine Kundendaten in Chats, Tickets oder Code-Repositories; Fehlersuche möglichst mit Testdaten | umgesetzt als Regel · prüfen schriftlich festhalten |
| Datenexport je Betrieb (für Kündigung und Auskunft) | umgesetzt – vollständiger ZIP-Export für den Inhaber; Lücke: Anfragen, eigene Vorlagen, Logo fehlen noch |
| Löschkonzept mit Fristen | Entwurf vorhanden (loeschkonzept.md), Abstimmung mit Steuerberater offen |
| Versicherung (IT-/Vermögensschaden-Haftpflicht, ggf. Cyber) | geplant |
Anlage 3 zum AVV – Unterauftragsverarbeiter – Werksbüro
Auftragsverarbeiter: OsAI (Osman Öztopcu), Fellbach · Version 0.3 · Stand 19.10.2026 (U5 OpenStreetMap für die Karte am Beleg, Telegram im Einsatz, KI der Live-Demo) · 0.2 vom 03.10.2026 (U4 Resend: auch Empfang von Anfragen per Mail) · 0.1 vom 15.09.2026
Kurz erklärt: Unterauftragsverarbeiter sind Firmen, die OsAI einsetzt und die dabei Daten des Betriebs verarbeiten (z. B. speichern). Mit jedem besteht bzw. entsteht ein eigener Datenschutzvertrag (DPA). „SCC" sind die EU-Standardvertragsklauseln für Datenübermittlungen außerhalb der EU; „DPF" ist das EU-US Data Privacy Framework (Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission für zertifizierte US-Firmen).
1. Übersicht
| Nr. | Anbieter | Leistung | Status |
|---|
| U1 | Supabase | Datenbank, Anmeldung, Datei-Speicher (Fotos, Logos) | im Einsatz |
| U2 | Vercel | Hosting der Web-App, Server-Funktionen, PDF-Erzeugung, Auslieferung | im Einsatz |
| U3 | Google Cloud – Vertex AI + Cloud Storage | KI-Angebotsentwurf aus Sprache/Text (Fotos nur, wenn der Betrieb es einschaltet); nächtliche Sicherungskopie des Datei-Speichers (Fotos, Beleg-PDFs, Logos) | KI im Einsatz seit 22.09.2026, Sicherung gebaut 28.09.2026 (beides Frankfurt, europe-west3) |
| U4 | Resend | E-Mail-Versand von Belegen und Anmelde-Mails; Empfang von Anfragen per Mail | im Einsatz seit 18.09.2026, Empfang ab Live-Gang |
| U5 | OpenStreetMap Foundation | Karte am Beleg: Ortssuche zur Adresse der Baustelle und Kartenbilder | im Einsatz seit 12.10.2026 (nur nach Tipp auf „Karte anzeigen“) |
2. Einzelheiten
U1 – Supabase
| Feld | Angabe |
|---|
| Vertragspartner | Supabase, Inc. |
| Leistung | PostgreSQL-Datenbank (alle Stamm-, Beleg-, Protokoll- und Nutzungsdaten), Anmeldedienst (Nutzerkonten, Sitzungen, Anmelde-Protokoll), Datei-Speicher (privater Bucket angebot-fotos, öffentlicher Bucket tenant-assets für Logos, privater Bucket documents), Datensicherung (ab Pro-Tarif) |
| Datenkategorien | alle in AVV § 2.4 genannten Kategorien außer Sprachaufnahmen; Fotos ohne EXIF/GPS |
| Betroffene | Endkunden, Annehmende, Nutzer des Betriebs, Lieferanten |
| Speicherort | EU – AWS-Region eu-central-1 (Frankfurt am Main) |
| Weitere Unterauftragsverarbeiter des Anbieters | u. a. Amazon Web Services (Infrastruktur) – laut Liste des Anbieters |
| Garantien | Supabase Data Processing Addendum (inkl. SCC für etwaige Zugriffe aus Drittländern, z. B. Support); Speicherung in der EU; Verschlüsselung ruhender Daten |
U2 – Vercel
| Feld | Angabe |
|---|
| Vertragspartner | Vercel Inc., 440 N Barranca Ave #4133, Covina, CA 91723, USA |
| Leistung | Auslieferung der Web-App, Ausführung der Server-Funktionen (Datenbankzugriffe, KI-Aufruf, PDF-Erzeugung, Foto-Bereinigung, Annahme-Link), Verwaltung verschlüsselter Umgebungsvariablen, Server-Protokolle, zeitgesteuerte Aufgaben |
| Datenkategorien | Daten, die bei einer Anfrage durch die Server-Funktion laufen (grundsätzlich alle Kategorien aus AVV § 2.4, flüchtig im Arbeitsspeicher); Verbindungsdaten (IP-Adresse, Zeitpunkt, URL, Browserkennung) und Fehlermeldungen in Protokollen |
| Betroffene | Nutzer des Betriebs, Endkunden und Annehmende (beim Aufruf des Annahme-Links), in Anfragen enthaltene Personen |
| Speicher-/Verarbeitungsort | Server-Funktionen: Frankfurt (fra1, festgelegt in vercel.json, geprüft 22.09.2026); Auslieferung statischer Dateien über weltweites Edge-Netz; Protokolle |
| Garantien | Vercel Data Processing Addendum mit SCC; Zertifizierung unter dem EU-US DPF |
U3 – Google Cloud Vertex AI
| Feld | Angabe |
|---|
| Vertragspartner | Google Cloud EMEA Limited, 70 Sir John Rogerson's Quay, Dublin 2, Irland (Vertragspartner für Kunden im EWR) |
| Leistung | (a) Umwandlung einer Sprachnotiz oder eines Textes in einen strukturierten Angebotsentwurf mit dem Modell Gemini (gemini-3.5-flash; gemini-2.5-flash seit 28.09.2026 nicht mehr genutzt, Abschaltung durch Google am 20.10.2026). (b) Seit 28.09.2026 (aktiv ab Einrichtung des Speichers): nächtliche Kopie der Dateien aus U1 (Fotos, eingefrorene Beleg-PDFs, Logos) in Cloud Storage, Bucket in europe-west3, nur OsAI-Zugriff, gelöschte Dateien als Vorversion 30 Tage (Beleg-PDFs 365 Tage), dann endgültig gelöscht (Löschkonzept L19, docs/SICHERUNG.md) |
| Datenkategorien | KI: Text nach Schutzfilter (Namen, Anschriften, Kontaktdaten, IBAN ersetzt); Sprachaufnahme (kann gesprochene Namen enthalten; Stimme der sprechenden Person); Preisliste und Stundensatz des Betriebs als Kontext; beim Nachbessern die Positionen des Entwurfs (gefiltert); beim Umformulieren der Nachrichtentext mit Platzhaltern statt Namen/Beträgen; Fotos nur, wenn der Nutzer es im Einzelfall einschaltet (höchstens vier, verkleinert, ohne Standortdaten). Keine Kundenstammdaten. Sicherung (Cloud Storage): alle Dateien des Datei-Speichers — Fotos, eingefrorene Beleg-PDFs (mit Kundendaten), Logos — verschlüsselt ruhend, kein öffentlicher Zugriff |
| Betroffene | KI: Nutzer des Betriebs (Stimme), in der Notiz ggf. genannte Personen · Sicherung: Kundinnen und Kunden des Betriebs (Belege, Fotos), Betrieb (Logo) |
| Verarbeitungsort | Modell gemini-3.5-flash, regionaler Endpunkt europe-west3 (Frankfurt am Main); Sprachaufnahmen gehen ungefiltert an das Modell (Umwandlung in Text), gefiltert wird das Transkript |
| Speicherung beim Anbieter | Sicherung: Spiegel des Datei-Speichers, jede Nacht 03:00; gelöschte Dateien als Vorversion 30 Tage (Beleg-PDFs 365 Tage), dann durch Ablaufregel gelöscht (docs/SICHERUNG.md). KI: Keine Speicherung durch die App. Beim Anbieter: Zwischenspeicher im Arbeitsspeicher bis zu 24 Stunden; Protokollierung zur Missbrauchserkennung; Anfrage-/Antwort-Protokollierung im Projekt ausgeschaltet |
| Training | Laut Google-Cloud-Bedingungen keine Nutzung von Kundendaten zum Training ohne Zustimmung |
| Garantien | Google Cloud Data Processing Addendum (CDPA) mit SCC; Google LLC ist unter dem EU-US DPF zertifiziert |
Nicht Unterauftragsverarbeiter – Google AI Studio (Gemini API): Im Live-Betrieb laufen alle KI-Aufrufe über Vertex AI in Frankfurt (U3) — auch die der Vorführbetriebe und der Live-Demo auf werksbuero.de, für die OsAI selbst verantwortlich ist (eigener Hinweis in der Website-Datenschutzerklärung). Google AI Studio nutzt nur die lokale Entwicklung mit Fantasiedaten; ohne EU-KI sperrt die App echte Betriebe.
U4 – Resend (im Einsatz seit 18.09.2026)
| Feld | Angabe |
|---|
| Vertragspartner | laut Anmeldung |
| Leistung | Versand von Angeboten, Rechnungen, Mahnungen (inkl. PDF-Anhang) und Anmelde-Mails (Passwort zurücksetzen); Zustellprotokolle. Absender-Domain post.werksbuero.de (eigene Unter-Domain, DKIM/SPF/DMARC, seit 23.09.2026), Anzeigename = der Betrieb, Antwort-Adresse = Mail des Betriebs. Empfang (ab Live-Gang): Mails an <kennung>@anfragen.werksbuero.de (eigene Unter-Domain mit MX-Eintrag bei Resend) → Webhook an Werksbüro, Inhalt und Anhänge per API abgeholt |
| Datenkategorien | Empfängeradresse, Betreff, Text, Anhang (Beleg mit Kundendaten), Antwort-Adresse des Betriebs, Zustellstatus; bei Anmelde-Mails E-Mail-Adresse des Nutzers; beim Empfang die ganze eingehende Mail (Absender, Text, Anhänge, Prüfergebnis SPF/DKIM/DMARC) |
| Betroffene | Endkunden, Nutzer des Betriebs |
| Verarbeitungsort | Versandregion EU (eu-west-1, Irland) für die Absender-Domain eingestellt. |
| Aufbewahrung beim Anbieter | Laut Preisseite (03.10.2026) 30 Tage Datenaufbewahrung in allen Tarifen außer Enterprise — gilt auch für empfangene Mails. |
| Garantien | Resend DPA mit SCC; DPF-Zertifizierung |
U5 – OpenStreetMap Foundation (Karte am Beleg, seit 12.10.2026)
| Feld | Angabe |
|---|
| Vertragspartner | OpenStreetMap Foundation, St John's Innovation Centre, Cowley Road, Cambridge, CB4 0WS, Vereinigtes Königreich |
| Leistung | (a) Ortssuche (Dienst Nominatim): wandelt die Adresse der Baustelle in Koordinaten um. (b) Kartenbilder (tile.openstreetmap.org) für die Karte am Beleg. Beides ruft der Server von Werksbüro auf — erst, wenn jemand im Betrieb „Karte anzeigen“ tippt; danach merkt sich das Gerät die Wahl, bis die Karte mit × geschlossen wird. |
| Datenkategorien | Anschrift der Baustelle (Straße, Hausnummer, PLZ, Ort) ohne Namen; der gezeigte Kartenausschnitt (also die ungefähre Lage); technische Daten der Anfrage des Werksbüro-Servers. Keine IP-Adressen von Nutzern oder Kunden, keine Beleg- oder Kontaktdaten. |
| Betroffene | Kundinnen und Kunden des Betriebs (Anschrift der Baustelle) |
| Verarbeitungsort | Server der OpenStreetMap Foundation; Sitz im Vereinigten Königreich (Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission) |
| Speicherung | Bei Werksbüro im Zwischenspeicher: gefundene Orte bis 30 Tage, Kartenbilder bis 7 Tage. Bei der OpenStreetMap Foundation: Protokolle der Anfragen nach deren Datenschutzerklärung |
| Garantien | Die OpenStreetMap Foundation bietet keinen Auftragsverarbeitungsvertrag an; es gelten ihre Nutzungsregeln für Ortssuche und Kartenbilder und ihre Datenschutzerklärung. Deshalb geht nur die Anschrift ohne Namen hinaus, und nur auf ausdrücklichen Tipp. |
3. Dienste ohne Zugriff auf Kundendaten (keine Unterauftragsverarbeiter)
| Dienst | Wofür | Warum kein Unterauftrag |
|---|
| GitHub, Inc. (Microsoft), USA | Verwaltung des Quellcodes (Repository werksbuero); Download der PDF-Browser-Komponente zur Laufzeit | Enthält nur Code, keine Kundendaten; der Download überträgt keine Daten des Betriebs |
| Hostinger | Domain und DNS-Einträge | Nur Namensauflösung, keine Inhaltsdaten |
| Telegram (Telegram Messenger Inc., Server außerhalb der EU) | Ausfall-Alarm und interne Hinweise an OsAI (im Einsatz seit 28.09.2026) | Nachrichten enthalten nur Status, Anlass, Zahlen und manchmal die Adresse (Kennung) des Betriebs — keine Personennamen und keine Kundendaten |
| Mailprogramm des Betriebs | „Im Mail-Programm öffnen" erzeugt eine E-Mail-Datei, die der Betrieb selbst versendet | Versand liegt beim Betrieb, nicht bei OsAI |
4. Änderungen
Neue oder geänderte Unterauftragsverarbeiter kündigt OsAI nach AVV § 6 mindestens vier Wochen vorher an.
| Version | Datum | Änderung |
|---|
| 0.3 | 19.10.2026 | U5 OpenStreetMap Foundation (Karte am Beleg, seit 12.10.2026) nachgetragen; Telegram als im Einsatz; KI der Live-Demo über Vertex. Bestehende Betriebe informiert OsAI nach AVV § 6 |
| 0.2 | 03.10.2026 | U4 Resend: zusätzlich Empfang von Anfragen per Mail (Unter-Domain anfragen.werksbuero.de), Aufbewahrung 30 Tage laut Preisseite. Bestehende Betriebe informiert OsAI nach AVV § 6 |
| 0.1 | 15.09.2026 | Erster Entwurf |